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HighscoresKarpenissi, die Hauptstadt Evritanias, liegt zu Füßen des Berges Timfristos, in 960 m Höhe. Der Name stammt wahrscheinlich von dem vielen Bergahorn, der dort im 12. Jh. wuchs (Carpenis = Ahorngegend). Die klare Luft, das trockene gesunde Klima, die Platanen, die Tannen und die Kastanien machen Karpenissi zum idealen Aufenthaltsort im Winter und im Sommer. Ein besonderes Merkmal der Stadt sind die Bronzewerkstätten, in denen handgefertigte Tierglocken hergestellt werden, deren Probegeläut einen malerischen und melodischen Empfang bereitet. In den Tavernen sollte man den in Ölpapier gebackenen Feta (Ziegenkäse) und die Landwürste kosten, und vor dem Aufbruch noch reine Ziegenbutter, Ziegenkäse, Eßkastanien und Walnüsse kaufen. Auch die schönen handgewebten Stoffe sind eindrucksvoll, die in den Läden verkauft werden und die noch auf den alten Webstühlen gewebt werden, wie auch kunstvoll handgeschnitzte Holzarbeiten. Die Kirche von Agia Triada, Gorgianades und der Ort Kefalovrisso gehören zu den benachbarten Gegenden, deren Besuch empfehlenswert ist. Nur 5 km südwestlich der Hauptstadt erreichen Sie Korishades einen Ort mit vielen Denkmalgeschützten Herrenhäusern. In der Nähe befinden sich Spuren alter Ruinen, die noch nicht untersucht sind. Hier wird von vielen die alte Hauptstadt Evritanias, Ihalia, vermutet. Es folgt Mikro Horio, ein schöner Erholungsort, der sich in einem Tannenwäldchen befindet, umgeben von Obstgärten mit Äpfeln, Kirschen und Birnen. Die Aussicht ist zauberhaft. Daneben befindet sich Megalo Horio, gleich schön am Hang des Kaliakouda - Bergs und gegenüber von Helidona gelegen. Ein kleiner Spaziergang in dieser Landschaft wird unvergeßlich bleiben. In Klidi, einer tiefen und grünen Schlucht, gibt es das byzantinische Kirchlein von Agios Athanassios. Auf einem Spaziergang zwischen Bäumen und am Fluß Trikerioti entlang erreicht man das prunkvolle Kloster der Panagia Proussiotissa mit einer wundertätigen Ikone der Jungfrau Maria, einem Werk des Evangelisten Lukas. Der Hochaltar der Klosters wurde 1754 gebaut und hat reiche und bedeutende Heiligenfresken, Holzschnitzereien, Reliquien - und Silbergegenstände. Das Kloster verfügt auch über ein kleines Museum mit persönlichen Gegenständen von Karaiskakis. Am 15. und am 23. August wird das Kloster zum Wallfahrtsort für Gläubige aus ganz Griechenland. Dem Kloster gegenüber liegt die Kapelle Agion Panton (Allerheiligen), mit alten Ikonen geschmückt. Darüber stehen gebieterisch die "Pirgoi" (Burgen) oder "Karaulia" (Wachtürme) von Karaiskakis. Das Dorf Proussos, in 800 m Höhe, ist malerisch und von Interesse wegen seiner "Schwarzen Grotte" (Mavri Spilia), der sogenannten "Apoklistra". In der Höhle, die zwei Eingänge hat, wovon der eine im Dorf und der andere ziemlich weit davon entfernt ist, soll es ein Orakel gegeben haben. Östlich der Hauptstadt ist die Straße von Agios Nikolaos, einem sehr grünen Dörflein bis Krikelo, das 1120 m hoch liegt, mit schönem Dorfplatz und kleinen Cafes besonders malerisch, denn sie führt durch eine üppig mit Tannen bewachsene Gegend. Bei Krikelo befindet sich die historische Ortschaft Kokalia. Obwohl von Krikelo aus die Asphaltstraße aufhört, empfiehlt sich ein Besuch in Domnitsa, das viele Kapellen mit sehenswerten Holzschnitzereien und Heiligenfresken besitzt. Die Schönheit der Landschaft wird sie für alle Mühsal entschädigen. Hier gibt es viele Hasen, Rebhühner, Schnepfen, und wenn man Glück hat, begegnet man auch Wildschweinen. |
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