Jungsteinzeitliche Siedlungen, Königsgräber mit Wandmalereien, goldene Schreine und goldene Kränze und Diademe. Katarakte, Flüsse, hohe Berge, dichtbewachsene Dörfer und Ebenen sind einige der interessanten Sehenswürdigkeiten dieser Region. Die Hauptstadt Veria - modern, mit noch ein paar verträumten Winkeln - war als ein bedeutendes Handelszentrum in byzantinischer Zeit auch eine der Hauptstädte Makedoniens. 51 Kirchen byzantinischen und spätbyzantinischen Stils mit sehenswerten Wandmalereien zeugen heute von dieser Vergangenheit. 12 km von hier liegt das Ausgrabungsge lände von Vergina, das durch die aufsehenerregenden Funde von Prof. Andronikos bekannt geworden ist; danach muss an dieser Stelle das antike Aigai gelegen haben, die erste Hauptstadt des makedonischen Reichs. Freigelegt sind bis jetzt die Akropolis, guterhaltene Teile der Stadtmauer, Fundamente von hellenistischen Wohnhäusern, der Palast, das Theater, der Tempel und im Norden der antiken Stadt die Nekropole. Das eigentlich Interessante aber sind eine Gruppe von Königsgräbern, die 1977 - 78 im heutigen Dorf entdeckt wurden. Bei Kato Vermio (26 km von Veria) ist in 1400 m Höhe seit vielen Jahren ein Wintersportzentrum in Betrieb (Seii). Für seinen Wein vor allem, aber auch seine Wasserfälle, das Obst und den Karneval berühmt ist Naoussa (19 km), durch das der Arapitsas fliesst. In der Nähe, bei Lefkadia, sind makedonische Gräber und Reste hellenistischer Bauten ausgegraben worden, und bei Nea Nikomidia (9 km nordöstl. von Veria) eine jungsteinzeitliche Siedlung aus dem 7. Jahrt. v. Chr. |
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